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    Rausputzen fürs Frühjahr

    Der Frühjahrsputz hat eine lange Tradition. Früher mussten im Frühling Böden und Möbel ordentlich geschrubbt werden, da im Winter im Haus mit offenem Feuer gekocht und geheizt wurde. Auch wenn heutzutage fast niemand mehr mit rußenden Flammen kocht – der Begriff »Frühjahrsputz« hat sich gehalten. Allerdings sind Männer dabei traditionell weniger engagiert als Frauen: Sie putzen im Durchschnitt nur rund 3 Stunden in der Woche, Frauen dagegen 6.

    Mehr Gleichberechtigung herrscht auf einem anderen Gebiet: dem der optischen Selbstoptimierung. Die ersten Sonnenstrahlen bringen es ans Licht: höchste Zeit, sich selbst nach monatelangem Schattendasein in beheizten Räumen wieder ein bisschen auf Vordermann und in Form zu bringen. Frauen machen Termine im Beauty-Salon und arbeiten im Sportstudio an ihrer Bikini-Figur. Einschlägige Männer-Magazine propagieren die neuesten Diät-Trends von Paleo bis intermittierendes Fasten, in den Pausen dazwischen das Non-plus-Ultra-Trainingsprogramm gegen Waschbärbauch. Aber warum bekommen wir diese guten Ratschläge eigentlich jedes Frühjahr wieder aufs Neue serviert? Nützen die einfach nichts, weil wir (wie übrigens jedes andere Säugetier auch) gegen Ende des Jahres einfach runterfahren und uns, in genetisch festgeschriebener Erwartung eines harten Winters, lieber auf Vorrat fressen als auf Kohlehydrate zu verzichten?  Oder sind Männer einfach weniger eitel als Frauen?

    Als jemand, der seit über 80 Jahren Männern zu korrektem Auftreten verhilft, wissen wir es besser: Nein, sie sind nicht weniger eitel. Sie ruhen nur mehr in sich selbst. Und sie sind deshalb nicht bereit, für ein bisschen Mehr an Attraktivität einen Haufen mehr Arbeit zu haben. Weshalb auch der neueste Trend in Sachen Männer-Selbstoptimierung total logisch ist: der Barber-Shop.

    Traditionelle Barber Shops erleben derzeit ihr großes Comeback. Hier sind Männer unter sich und trotzdem geht es angenehm entspannt zu. Relaxtes im-Sessel-liegen, Pinsel-in-Seifenschaum-Gerühre, der Geruch von Haarwasser und After Shave. Konkurrenzverhalten? Fehlanzeige. Allerhöchstens Form und Pflegezustand vom Bart des Nachbarn wird hier anerkennend zur Kenntnis genommen. Beschleuniger dieses Trends ist übrigens der immer noch grassierende Bart-Kult. Mittlerweile tragen ca. 45 Prozent der deutschen Männer Bart, bei den jungen sind es sogar bis zu 62 Prozent. Und so treffen sich immer mehr Bartträger in den stilvoll eingerichteten Barber Shops, um sich mit scharfer Klinge und ruhiger Hand eine professionelle Rasur und einen klassischen Fasson-Schnitt verpassen zu lassen. Der Trend zeigt, wie gut perfekt auf Männer-Bedürfnisse abgestimmte Angebote funktionieren. Dass wir darauf schon lange setzen, beweist unsere aktuelle Frühjahrs-Kollektion. Auch hier gibt es für Männer diverse Möglichkeiten, sich ohne Anstrengung ein bisschen rauszuputzen. Falls Sie jetzt nicht direkt Lust bekommen haben, sich in einem Barber Shop verwöhnen zu lassen.

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