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    Baseball: Home Run auf dem Feld der Träume

    Feld der Träume, Back in the Game, Eine Klasse für sich – viele große US-Kinofilme zeigen die Faszination für Baseball jenseits des Großen Teichs. Kein Wunder, dass spätestens seit der Jahrtausendwende der Sport rund um den kleinen Lederball, um Home Runs und Abschläge auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Falls Sie vorhaben, sich mal wieder mit einer neuen Sportart zu beschäftigen: Baseball ist eine interessante Alternative.
    Baseball-Handschuh

    US-Baseball ist aus dem europäischen Schlagball des 18. Jahrhunderts hervorgegangen, etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts existieren die heutigen Regeln. Auch in Teilen Lateinamerikas und Ostasiens (besonders Japan) genießt Baseball eine ähnliche hohe Popularität wie in den USA, bei uns handelt es sich eher um eine Nischensportart (die aber trotzdem interessant genug für ein Walbusch-Fotoshooting bei der Profi-Mannschaft Hamburg Stealers war). Doch auch hierzulange findet die vielseitige Mischung aus Schlagen, Laufen, Werfen und Fangen mit ihrem komplexen aber spannenden Regelmix, der viel Taktik verlangt, immer mehr Anhänger. Wie genau spielt man aber nun Baseball?

    Es geht immer um die „Base“

    Baseball wird zwischen zwei Mannschaften zu je neun Spielern ausgetragen. Die Angreifer bzw. die Schlagpartei ist mit Baseballschlägern ausgestattet. Sie versucht, den vom Gegner angeworfenen Baseball ins Feld zu schlagen – und zwar so weit, wie es geht. Zeitgleich müssen die drei Ruhe-Male (Bases) erlaufen werden. Ein Schläger wird dabei zum Läufer, wenn er den Ball getroffen hat. Dieser Läufer muss nun die drei Bases berühren und zu seinem Ausgangspunkt, dem Schlag-Mal (auch Home Base genannt) zurückkehren. Gelingt ihm das, hat er einen Punkt (Run) für sein Team erzielt. Abhängig von der Weite des Schlags unterbricht der Läufer an einer der drei Bases. Dann ist der nächste Spieler der Schlagpartei am Zug.

    Verteidiger werden zu Angreifern

    Die Feldpartei, also die Verteidiger, versuchen währenddessen die geschlagenen Bälle abzufangen und so die Schläger (auch „Batter“ genannt) ins Aus zu bringen. Wenn drei Schläger sich im Aus befinden, wechselt das Schlagrecht – die Angreifer werden zur Feldpartei. Hat jede Mannschaft einmal im Angriff und einmal in der Verteidigung gespielt, gilt ein Spieldurchgang als beendet. Ein Ligaspiel besteht normalerweise aus neun Durchgängen oder „Innings“. Gewonnen hat die Mannschaft, die dank guter Schlag-Performance nach neun Innings die meisten Punkte eingeheimst hat.

    Pitcher gegen Batter: stets ein spannendes Duell

    Prägend für die Spielatmosphäre und die Spannung ist meist das Duell des Werfers (Pitcher) gegen den Schlagmann der anderen Mannschaft (Batter).
    Der Ball muss vom Pitcher über das Schlag-Mal, ein etwa 40 cm breites Brett, geworfen werden. Direkt neben diesem Schlag-Mal ist der Schläger positioniert. Er versucht, die angeworfenen Bälle hinein ins Spielfeld zu schlagen. Das Ziel des Pitchers ist es natürlich, den Batter durch ausgeklügelte und kräftige Würfe aus dem Konzept zu bringen. Hinter dem Schläger ist der Fänger (Catcher) der Feldpartei in Stellung, der versucht, die nicht geschlagenen Bälle zu fangen.

    Home Run: alle dürfen punkten

    Nun kommen wir endlich zu Begriff des „Home Runs“, den Sie sicher schon einmal gehört haben: Ein Home Run ist ein Schlag, der die Außenbegrenzung des Spielfelds überschreitet. Dann können der Schlagmann und alle Läufer sofort punkten.
    Wenn Sie sich also gefragt haben sollten, was da rund um unser Walbusch-Fotoshooting mit dem Baseball-Team Hamburg Stealers so vor sich gegangen ist – jetzt wissen Sie’s.

    MMann in Weste mit Baseball-Mannschaft
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