Ihr Warenkorb
enthält 0 Artikel

    Sprichwörtlich #8

    In unserer Serie „Sprichwörtlich“ geht es heute um die Redewendung:

    „Eine weiße Weste haben“...

    Skizze einer weißen Weste vor einem blauen Hintergrund.

    Die Redensart „eine weiße Weste haben“ benutzt man, wenn man ausdrücken will, dass man moralisch und anständig gehandelt hat. Sozusagen seine Hände in Unschuld wäscht.

    Man nimmt an, dass die Wendung auf Otto von Bismarck  (1815 – 1898) zurückgeht. In seiner Autobiografie „Gedanken und Erinnerungen“ schrieb er: „Ich fragte Moltke, ob er unser Unternehmen bei Preßburg für gefährlich oder für unbedenklich halte. Bis jetzt hätten wir keinen Flecken auf der Weste.“

    Ein Blick hinter das Sprichwort

    Weiß ist seit jeher die Farbe der Unschuld, der Reinheit und des Lichts. An Ostern steht das weiße Osterlamm für die Erlösung der Christenheit, im alten Ägypten war Weiß die Farbe von Freude und Glück.

    Die Weste ist aus dem Wams entstanden: Im Mittelalter trugen Ritter dieses Kleidungsstück unter ihrer schweren Rüstung. Es war gefüttert und deshalb konnten sie die Panzerung besser tragen. Im Laufe der Zeit wurde durch einen Coup des englischen König Karl II. der Wams zur alltäglichen Weste: Anfang des 17. Jahrhunderts gab er den Auftrag, eine Tracht zu schneidern, die sich von den Gewändern der schon damals modebewussten Spanier und Franzosen abheben sollte. Die Ateliers lieferten ihm einen Dreiteiler, ähnlich wie man ihn heute kennt. Allerdings trugen die Herren damals noch einen Rock und kein Jacket. Und so gab es zwischen Hemd und Rock einen knielangen Untermantel: den Vorgänger der heutigen Weste.

    Zur „Sprichwörtlich“-Reihe

    Diese Beiträge könnten dich auch noch interessieren

    Maskenpflicht: Stilsicher Rücksicht nehmen

    by Walbusch

    „Wo ist nur meine Maske hin?“ Sicher haben auch Sie diesen Satz in letzter Zeit schon öfter gehört. Kaum ein modisches „Accessoire“ hat in der jüngeren Vergangenheit eine so steile Karriere hingelegt wie die Mund- und Nasenmaske. Zunächst im medizinischen Sektor beheimatet, schaffte sie es um die Jahrtausendwende im asiatischen Kulturraum während der saisonalen Grippewellen in die Streetfashion.

    Draußen genießen

    by Walbusch
    Pärchen im Garten mit Picknickkorb

    Suchen Sie sich ein schönes Plätzchen im Grünen: am 18. Juni ist internationaler Picknick-Tag!

    Liebling der Redaktion: Die 10-Taschen Weste

    by Walbusch
    zwei männer an strandbar_hemd und weste

    In unserer Serie „Liebling der Redaktion“ stellen wir Ihnen kurz und knackig jeweils einen unserer Artikel vor, der eine besondere Eigenschaft besitzt. Unser Favorit heute: die 10-Taschen-Weste.

    Fünf Fakten über Sneaker

    by Walbusch

    Wissen Sie, wie der Sneaker zu seinem Namen kam? Oder wer die größte Kollektion besitzt? Wir haben fünf spannende Fakten über den bequemsten Freizeitschuh der Welt für Sie zusammengestellt.

    Hätten Sie´s gewusst?

    by Walbusch

    Was hätte Kaiser Wilhelm dazu gesagt? Ob er wohl mit Hunderten in der ersten Reihe vor Kaufhaustüren gestanden hätte? Fieberte er dieser Zeit entgegen? Eins wissen wir bestimmt: Mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb vom 7. Juni 1909 legte er den Grundstein für das, was heutzutage schlicht Sale heißt: den Schlussverkauf.

    Helden unter uns

    by Walbusch

    Mit der Frage »Wer ist Ihr Alltagsheld?« haben wir dazu aufgerufen, uns von Ihrem persönlichen Held oder Ihrer Heldin zu erzählen. Denn insbesondere in der aktuellen Zeit der Corona-Pandemie sind viele Menschen auf Hilfe aus ihrem Umfeld angewiesen. Uns haben zahlreiche liebenswerte Geschichten erreicht, an einem kleinen Teil davon möchten wir Sie teilhaben lassen.

    Trendsport: Stand-Up Paddling

    by Walbusch
    Menschen_Sonnenuntergang_stand-up-paddling

    Stand-Up Paddling (SUP) ist ein toller Sport – und zwar für Menschen jeden Alters. Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie, wie unsere Walbusch-Redakteurin Anna Fischer ihren Stand-Up-Paddling-Kurs erlebt hat.


    :