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    Was macht eigentlich … Christian Busch, Miteigentümer von Walbusch?

    Zuhause bleiben und trotzdem was vorhaben? Wir fragen bekannte Gesichter der Walbusch-Familie, was sie in diesen ungewöhnlichen Zeiten so umtreibt. Heute: Christian Busch, Miteigentümer und Geschäftsführer von Walbusch.

    Zuhause bleiben ist derzeit das Gebot der Stunde. Da fallen uns plötzlich Dinge auf, die mal wieder ordentlich sauber gemacht werden könnten. Jetzt ist die Gelegenheit, Garage oder Schränke auszumisten, dem winterlichen Gestrüpp im Gemüsebeet den Garaus zu machen, endlich mal dieses leckere Rezept auszuprobieren oder den Onkel in Tasmanien anzurufen. Es gibt immer was zu tun! Wir haben uns in der Walbusch-Familie umgehört, was bei denen zurzeit so auf dem Zettel steht. Was uns irgendwie nicht überrascht: auch zuhause kann man jede Menge vorhaben …

    Lieber Herr Busch, wie machen Sie dieser Tage das Beste aus Ihrer Zeit zuhause? Haben Sie Tipps für unsere Kunden, die Sie weitergeben möchten?
    Man hört ja an der ein oder anderen Stelle, dass in manchen Familien die viele Nähe nicht nur positiv wahrgenommen wird. Bei uns vergehen die Tage im Augenblick eher „wie im Flug“, da wir beide trotz oder besonders wegen des Corona-Virus regelmäßig und viel arbeiten. Gegen den gefürchteten „Lagerkoller“ hilft wahrscheinlich viel Gelassenheit von allen Familienmitgliedern! Wahrscheinlich hilft es auch, wenn dann jeder was für sich macht: Es gibt ja in diesen Tagen viele Sportangebote auf Youtube, kostenlose eMagazine oder auch virtuelle Museumsrundgänge!

    Ihre Buch, Film- oder Musiktipps für die Zeit Zuhause:
    Um ehrlich zu sein – eigentlich fehlt dazu ein wenig die Zeit. Wir schauen gerade am Abend „zur Zerstreuung“ die Serie „Doc Martin“; nach den Nachrichten und wenn das Kind im Bett ist. Sicher auch vor allem wegen meiner gefühlten Nähe zu Großbritannien. Aus irgendeinem Grunde gibt es in der Serie in Cornwall auch nie schlechtes Wetter…

    Welches Kochrezept wird jetzt mal ausprobiert?
    Keine besonderen Vorkommnisse ;) – die wärmeren Temperaturen sorgen aber dafür, dass der Grill nun auch mal wieder genutzt wird.

    Wie sieht’s mit Sport aus?
    Wir sind mit den Kindern eigentlich täglich auf dem Rad unterwegs – zum Glück ist das Wetter ja meistens trocken. Außerdem wird die Rudermaschine im Keller mal „bewegt“.

    Was hatten Sie schon lange vor und jetzt endlich mal erledigt?
    AUFRÄUMEN. Vor allem den Keller und die Garage. Ist nun erledigt. Das hatte ich in den letzten Jahren immer vor und bin nie wirklich dazu gekommen.

    Machen Sie schon Pläne für die Zeit nach Corona? Welche?
    Nein – wir müssen uns sicher alle erst einmal „nach Corona“ „sortieren“. Welche Termine müssen dringend nachgeholt werden? Was muss in der Firma erledigt und nachgeholt werden? Was ist alles ab wann erlaubt? Gibt es Reisebeschränkungen? Für mich zu viele Fragen, um sich darüber jetzt intensiv Gedanken zu machen. Eins steht aber sicher fest: Freunde und Familie wieder treffen.

    Was ist für Sie persönlich derzeit eine echte Herausforderung?
    Herausforderung? Nein – eigentlich keine. Sicher ist das Leben mit der Unsicherheit schwierig. Ich bin eher gespannt, wie wir als Gesellschaft und als Unternehmen mit den Erlebnissen der letzten Wochen umgehen. Was werden wir zukünftig anders machen? Wie wird sich unser miteinander ändern? Was bewegt unsere Kunden? Ich bin mir sicher – viele Dinge werden sich verändern. Und es gibt genug Raum für positive Veränderung.

    Alltagsheld gesucht
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