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Rafting – paddeln im Wildwasser

Ein großes Schlauchboot, viele Paddel und wildes Gewässer – das klingt nach der perfekten Aktivität für Abenteuerlustige. Und weil uns die Rafting-Szene in unserem aktuellen TV-Spot besonders gut gefällt, haben wir uns die Wildwasser-Sportart mal genauer angeschaut.

Es ist ein Naturerlebnis mit einer großen Portion Nervenkitzel: Rafting. Der Wassersport, bei dem mit einem robusten Schlauchboot (dem Raft) wilde Flüsse befahren werden, verbindet Teamwork mit Spaß. Und das ganz unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen. Ob als Familienausflug, Gruppenerlebnis oder Junggesellenabschied, ein Wildwasser-Abenteuer erfreut sich seit Mitte der 80er Jahre in Europa großer Beliebtheit.

Inzwischen lassen sich fast überall dort, wo es reißende Gebirgsbäche gibt, Angebote für Rafting-Touren finden. Egal in welchem Schwierigkeitslevel das jeweilige Gewässer eingestuft ist, die Chance, während der Fahrt aus dem Boot ins Wasser zu fallen, ist relativ hoch. Deshalb ist neben körperlicher Gesundheit Schwimmen können eine Voraussetzung für die Teilnahme.

Am Einstieg

Bevor es losgeht, wird die gesamte Gruppe – abhängig von der Länge des Bootes finden dort 4 bis 20 Personen Platz – mit Ausrüstung versorgt: Zum gängigen Equipment zählt der Neoprenanzug (denn meist ist das Wasser sehr kalt), ein Helm (der schützt nicht nur vor Felsen im Wasser, sondern auch, falls einer der übrigen Rafter zu weit ausholt) sowie eine Schwimmweste (die dabei hilft, sich auch bei starker Strömung über Wasser zu halten) und natürlich das Stechpaddel.

Danach folgt die Sicherheitseinweisung, dazu gehört zum Beispiel das Lernen der notwendigen Kommandos sowie die effizienteste Paddeltechnik. Aber auch das richtige Verhalten im Wildwasser sowie der Wiedereinstieg ins Boot müssen trainiert werden.

Jedes Boot wird übrigens von einem erfahrenen Guide geführt. Vom Heck aus instruiert er die Gruppe, die, gleichmäßig verteilt, auf dem Rand des Bootes sitzt. Im Inneren des Bootbodens befinden sich spezielle Bindungen, in denen die Rafter ihre Füße (in Neoprenschuhen oder alten Turnschuhen) für besseren Halt fixieren sollten.

Auf dem Wasser...

... heißt es dann paddeln, wasserschlucken und nicht nachgeben. Denn nur wenn alle gut zusammenarbeiten, lässt sich das Boot fortbewegen und manövrieren. Die zwei wichtigsten Kommandos lauten: »Paddeln vorwärts«: Das Paddel wird mit dem kompletten Paddelblatt ins Wasser gestoßen und mit Kraft aus dem Oberkörper, der sich weit nach vorne lehnt, kräftig nach hinten gezogen. Und »Paddeln rückwärts«: Das Paddel wird mit zurückgelehntem Oberkörper ins Wasser gehalten und fest nach vorne gedrückt.

Zu Beginn einer Fahrt können diese zwei Bewegungen in ruhigeren Passagen noch geübt werden. Sobald aber die ersten Hindernisse oder Stromschnellen auftauchen, wird es ernst. Letztere entstehen, wenn Gefälle und/oder Verengungen vorhanden sind, sodass das Wasser nicht gleichmäßig fließen kann. Durch die Bewegung nimmt das Wasser Luft auf, schäumt und erscheint weiß – daher leitet sich der englische Begriff »White Water Rafting« ab.

Sind die Wellen zu stark oder herrscht ein Ungleichgewicht, kann es passieren, dass einzelne Personen im Wasser landen. Dann heißt es »Ruhe bewahren«, das übrige Team wird den Betroffenen schnell wieder einsammeln und zurück ins Boot ziehen.

Fazit

Ob als ruhigere Anfängertour oder adrenalingeladene Fahrt – beim Rafting sitzen alle Teilnehmer wortwörtlich in einem Boot. Das bringt Spaß und fördert die Teamarbeit.

Dass unsere Darsteller beim Dreh des TV-Spots Spaß hatten, sehen Sie hier >>>

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