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Ganz Ihre Kragenweite

Ob enganliegend, locker fallend, gerollt oder als Stehkragen – mit Beginn der trüben Jahreszeit und sinkenden Temperaturen sind Rollkragen wieder vermehrt zu sehen.

Wenn der Himmel grau ist und sich die Luft kalt anfühlt, ist der Winter angekommen. Dann sind wärmende Pullover aus kuschelig weichem Material beim Griff in den Schrank erste Wahl. Es heißt: wenn Kopf und Füße warm gehalten werden, wirkt sich das auf den ganzen Körper aus. Erweitern wir den Bereich um den Kopf ein wenig, landen wir beim Hals, der meist mit einem Schal ebenfalls gut geschützt wird. Wer auf letzteren gerne mal verzichtet, greift kurzerhand beim Rollkragenpullover.

Vom Sportplatz übers Meer zum Statement

Die Geschichte des Pullovers mit hohem oder umgeschlagenem Kragen reicht bis ans Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Erstmals zu sehen war er als Sportbekleidung, in Großbritannien trugen ihn Hockey-Spieler, Fußballer und Golfer.

Einige Jahre später wurde das Klima um den Rolli rauer, Fischer und Matrosen machten ihn zur Arbeitskleidung und trugen die grobe Strickvariante um sich auf hoher See vor Wind und Kälte zu schützen.

Seinen Durchbruch in der Modewelt schaffte der Rollkragen in den 1950er und -60 Jahren. In klassischem Schwarz, minimalistisch und zurückhaltend, wurde er zum Lieblingsstück der Intellektuellen in Paris und London. Berühmten Trägern aus der Kunst- und Musik-Szene wird er im Laufe der Zeit sogar zum Markenzeichen. Dank namhafter Modedesigner schafft der Rollkragen letztlich sogar den Sprung auf internationale Laufstege.

Seiner Herkunft nach ein männliches Kleidungsstück, verhalfen vor allem Schauspieler- und Sängerinnen sowie Modeikonen dem eleganten Understatement des Rollkragens zu mehr Popularität – und damit auch in die Damenkleiderschränke.

Variantenvielfalt überzeugt

Der schlichte, hochgeschlossene Schnitt strahlt für viele eine gewisse Strenge aus. Denn anders als etwa Oberteile mit tiefem Ausschnitt umrahmt der Rollkragen das Gesicht seiner Trägerin und lenkt nicht davon ab. Für andere ist er ein zeitlos elegantes Kleidungsstück. Er ist nicht so förmlich wie eine Bluse, aber auch nicht so lässig wie ein einfacher Strickpullover. Vielen gilt er als essentielles, schlichtes Basic im Kleiderschrank, das zu jedem Outfit passt. Zugleich vermag er aber auch markant genug zu sein, um einen eigenständigen Look zu erzeugen. Denn Rollkragen ist nicht gleich Rollkragen – seine unterschiedlichen Formen und Strukturen sorgen für jede Menge Abwechslung.

Viskose-Rolli Hautschmeichler

Cashminopullover Reiskorn

Zopfpullover Kelchkragen

Wem die klassische nicht zusagt, greift zum lockerfallenden Schalkragen, der wärmt den Hals, engt aber nicht ein. Auch der kleine, modische Stehkragen ist eine gute Wahl, wenn Frau nicht ganz so viel Stoff am Hals mag. Darf es ein bisschen lässiger sein? Kordel, Reißverschluss oder Knopfleiste lockern die Optik zusätzlich auf.

Karo Flausch-Pullover Country Life

Entscheidend für die Wirkung ist neben der Kragenform auch das Material. Grob gestrickt aus Wolle oder mit typischem Zopfmuster lässt er sich sportlich-leger zur Jeans kombinieren. Eleganter wird es mit sogenannten Edelwollen – darunter Merino und Cashmere oder die Mischung aus beiden: Cashmino –, feinmaschig bietet sich die Kombination mit Stoffhosen an.

Nach so viel Rollkragenkunde fehlt Ihnen noch ein passender Pulli für die kühlen Tage? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere unterschiedlichen Kragenformen , der passende für Sie ist bestimmt dabei.

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