Wir empfehlen Ihnen unseren Online-Shop nicht mehr mit dem Internet Explorer 11 zu besuchen. Bitte wählen Sie einen alternativen Browser.
Ihr Warenkorb
enthält  Artikel

Sakko: Sieben Tipps für den perfekten Casual Style

Wie trägt man eigentlich am Besten im Frühjahr Sakko? Jedenfalls nicht „irgendwie“. Für den besten, lockeren Casual Style gilt es ein paar Dinge zu beachten. Dann hat Ihr Outfit mehr Pfiff und zeitlose Finesse. „Dressing up“ und „Dressing down“ sind die beiden Pfade zum Ziel. Hier sind die sieben wichtigsten Tipps!

Wichtig ist hier vor allem das Konzept des „Dressing up“, also den Gesamtlook aufzuhübschen, oder „Dressing down“, den Look bewusst etwas weniger förmlich und lässiger zu gestalten. Eines zudem vorab: Es geht hier wirklich um Jacketts und Sakkos – bitte keine Zweckentfremdung von Anzugjacken. Das funktioniert in den seltensten Fällen.

Das Jackett bzw. Sakko ist eins der wandlungsfähigsten Kleidungsstücke in der Herren-Garderobe. Die Vorteile sind vielfältig: Es verbessert die Silhouette, betont und verbreitert die Schultern, macht in der Mitte schlank und sorgt für einen zeitlos maskulinen Look.

Im 19. Jahrhundert entwickelt, diente das Sakko zunächst primär als „Arbeitskleidung“ des Gentlemans auf der Jagd, beim Reiten oder dergleichen. Daher die gröberen Stoffe, die Ellbogen-Lederflicken mancher Exemplare (für größere Haltbarkeit) und die vielen, zum Teil aufgesetzten Taschen , in die auch Patronen passen sollten. Der Rückenschlitz sorgte für größere Beweglichkeit und einen besseren Sitz im Sattel.

1) Dressing down: Mit Jeans

Ein wunderbarer Weg, ein Sakko zu entzerren und den Look „lässiger“ zu machen. Aber Achtung! Das funktioniert nur, wenn der Kontrast zwischen beiden Kleidungsstücken groß genug ist. Sonst sieht es aus wie der missglückte Versuch, einen Anzug zu imitieren (bei dem ja beide Komponenten, Jacke und Hose, aus einem Stoff sind). Auch dürfen die Jeans nicht zu sehr nach „Used Look“ und damit informell aussehen – statt einer helleren Waschung empfiehlt sich also ein tiefes Indigo-Blau. Eine gute Passform ist für Jeans zudem Pflicht. Besonders, wenn das Sakko wirklich gut sitzt, darf die Hose nicht nach „alten Ofenrohren“ aussehen. Daumenregel: Ein helles Sakko sieht meist mit einer dunklen Jeans gut aus – und umgekehrt.

2) Dressing down: T-Shirt statt Hemd oder Polo

Wem der Griff zu einem T-Shirt zu drastisch ist, der kann auch ein Henley-Shirt wählen. Dank der kleinen Knopfleiste wirkt es einen Tick formeller. Achtung – T-Shirts und Henleys sollten wirklich gut sitzen. Zu große „Lappen“ werfen unter einem gut sitzenden Sakko unschöne Falten und ruinieren damit den Gesamteindruck.

3) Dressing down: Sneaker

Schuhe machen bei diesem Look viel aus. Wenn Sie sich für ein Dressing down entscheiden, sind Sneaker Ihr Freund. Achtung, auch hier gibt es Abstufungen. Leder-Sneaker wirken schon wieder etwas formeller, als lockere Leinen-Sommersneaker.

4) Dressing up/down: Chinos

Chinos sind, mit einem Sakko kombiniert, weder Fisch noch Fleisch. Das ausschlaggebende Element sind hier die Schuhe. Kombiniert man Chino , Sakko, Hemd und Lederschuhe entsteht ein zeitloser Look, der auf jedem Fall dem Business Casual zuzuordnen ist. Entscheiden Sie sich statt Hemd und Lederschuhen für T-Shirt und Sneaker, kreieren Sie einen wunderbar entspannten Freizeitlook, der trotzdem sehr angezogen und kultiviert wirkt. Achten Sie auch hier wieder auf ausreichenden Kontrast zwischen der Farbe der Chino und Ihrem Sakko.

5) Dressing up: Das Hemd wertet alles auf.

Einfach, weil die inhaltliche Nähe zum Anzug gegeben ist. Wählen Sie ein Hemd zu einem Sakko, ist das immer ein Schritt nach oben auf der Formalitätsleiter – auch wenn Sie bewusst mit Chinos und Sneakern einen Gegenpol setzen. Wer etwas mehr beim Stil wagt, wählt ein modisches Stehkragenhemd – eine feine Wahl für ein Casual-Outfit.

6) Dressing up: Lederschuhe

Tragen Sie Oxfords, Budapester oder ähnliche Businessschuhe zu einem Sakko, wirkt der Gesamteindruck ebenfalls immer etwas formeller. Stiefel und Schuhe aus Wildleder können hier als kleines Caveat gelten – sie haben auf den Look einen ähnlichen Einfluss wie Turnschuhe und tragen eher zu einem insgesamt lockeren Outfit bei.

7) Dressing up: Krawatte und Einstecktuch

Wer auch immer Ihnen erzählt hat, dass man zu Jeans und Sakko nie Krawatte tragen darf, hat keine Ahnung. Selbstverständlich geht das – allerdings sollte der Binder dem Gesamtpaket angepasst werden. Verzichten Sie daher auf eine schimmernde Seidenkrawatte, die eher einen Anzug passend ergänzt. Strick- oder Wollkrawatten sind hier allerdings ein angemessen rustikaler Kontrapunkt, den Sie durchaus wählen können.

Ein weiterer wunderbarer Weg, rasch das Gesamtensemble aufzuwerten liegt zudem im Einstecktuch . Auch hier gilt, ähnlich wie bei Krawatten: Sie können ruhig ein etwas gröberes Material wählen. Übrigens: Einige Walbusch-Modelle bringen das Einstecktuch schon mit – als herausziehbarer Brusttaschenbeutel ist es immer dabei, wenn es besonders schnell gehen muss.

::