Mustergültig angezogen

    Welches Muster passt zu mir? Wenn Sie sich diese Frage schon häufiger gestellt haben und bislang zu keiner Antworten gelangt sind, dann sollten Sie unbedingt weiterlesen. Denn wir verraten Ihnen, worauf es bei der Musterauswahl zu achten gilt.

    Einfarbig gekleidet zu sein liegt zwar immer mal wieder im Trend und wird als Ton in Ton oder Monochrom Look bezeichnet, ist aber nicht jedermanns Sache und kann auch schnell langweilig wirken. Vor allem Frühling und Sommer fordern Farben und Muster oder auffällige Prints gerade zu heraus und bringen Abwechslung ins Outfit. Gestreift, kariert, gepunktet oder geblümt – wer Kleidungsstücke mit passendem Muster wählt, kann optisch seine Stärken betonen und von kleinen Schwächen ablenken.

    Die Modewelt hat so einige Mustertrends hervorgebracht, manche von ihnen überleben den zeitlichen Hype und entwickeln sich zu wahren Klassikern, so beispielsweise die verschiedenen Karomuster. Andere verschwinden – zum Glück – nach einer Saison wieder. Wenn Sie den folgenden Tipp beherzigen, werden Sie künftig ganz schnell entscheiden können, ob das jeweils angesagte Dessin zu Ihnen passt, oder ob Sie lieber zu einer Alternative greifen.

    Musterwahl treffen

    Wie Sie vermeiden, mit einem Arm voller gemusterter Kleidungsstücke Richtung Umkleidekabine zu gehen oder den Online-Warenkorb damit zu füllen und enttäuscht feststellen, dass die Auswahl nicht die Richtige ist: Setzen Sie die Größe des Musters in Relation zur eigenen Körpergröße bzw. zu dem Körperteil, das es bedecken soll.

    Das bedeutet, kleine und schmale Personen sollten auf große Muster z.B. opulente Hawai-Prints oder ausgedehnte Paisleys lieber verzichten. Denn wenn das Muster im Verhältnis zu groß für die Fläche ist, wirkt es schnell erdrückend und überladen. Kleinflächige Muster oder vertikale Linien hingegen strecken optisch und lassen die Person größer erscheinen.

    Andersherum sollten deshalb sehr große Personen nicht auf zu kleine Muster zurückgreifen. Ansonsten werden diese kaum wahrgenommen oder wirken schnell verloren. Für große Männer und Frauen gilt: Je mehr Fläche zur Verfügung steht, desto größer und auffälliger dürfen die Muster sein.

    Das gilt natürlich auch für die Größe des jeweiligen Kleidungsstückes. Während ein Mantel vollflächige oder wilde Verzierungen verträgt, sollte es bei einer Fliege etwas ruhiger zugehen.

    Wer nur ungern zu gemusterten oder farbenfrohen Kleidungsstücken greift, für den bieten sich Strukturstoffe an. Wirken diese von weitem eher unauffällig, überzeugen Sie bei näherem Betrachten mit einem besonderen Effekt.

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