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    Das gewisse Extra: Die Weste

    Die Herrenweste, ohne Anzug getragen, liegt im Trend. Mit unseren 5 Tipps finden Sie den passenden Allrounder für sich.

    Stoffwesten sind die heimlichen Stars der Männergarderobe: Sie wirken formell, aber nicht zu spießig; ihre Schnitte und Materialien sind variantenreich und sie geben einem Outfit das gewisse Extra. Warum sie ausgerechnet jetzt wieder im Trend liegen? Ein kurzer Blick in die Kultur gibt womöglich Aufschluss: Aktuelle Blockbuster-Serien wie „Babylon Berlin“ oder die britische Ganovensaga „Peaky Blinders“ spielen in den 1920 und 30-Jahren. Einer Zeit also, als die Welt im Aufbruch war – und die Männer, wenn nicht gleich Anzüge, so doch zumindest Westen trugen. Kultur prägt Gesellschaft und Mode reagiert darauf.
    Bingo: Die Weste ist nicht nur zurück auf dem Broadway – sie hat auch den Laufsteg zurückerobert.

    Sie müssen kein Seriennarr sein, um eine Leidenschaft für die Weste zu entwickeln. Denn sie ist ein wunderbarer Kombinationskünstler und gehört so selbstverständlich in Ihre Garderobe wie der komplette Anzug. Was Sie bei der Wahl einer neuen Weste beachten sollten, damit Sie sich gut gekleidet und wohlfühlen – unsere 5 Tipps helfen Ihnen dabei:

    Tipp 1: Aus einem Stoff

    Die Rückenpartie einer Weste, die zu einem Anzug gehört, ist meist aus Futterstoff oder Satin. Wenn Sie die Anzugjacke drüber tragen, haben sie dadurch mehr Bewegungsfreiheit: Die Futterstoffe von Jacke und Weste reiben leichter aneinander vorbei. Bei einer Herrenweste, die ohne Anzug daherkommt, ist das anders: Die muss aus einem einheitlichen Stoff sein. Ansonsten sieht das Outfit unvollständig aus. So, als hätten Sie vergessen, die Jacke überzuziehen.

    Jersey-Weste Bicolor
    Reverskragen-Weste

    Tipp 2: Optimaler Sitz

    Eine Weste lässt Sie schlanker aussehen, wenn sie nicht zu eng und nicht zu locker sitzt. Zu eng bedeutet, dass sie Ihren Bauchumfang betont; ist sie zu locker, wirkt die Weste schnell zu kastenförmig. Achten Sie auch darauf, dass das Hemd zwischen Hose und Hosenbund nicht herausschaut. Außerdem: Eine lange Weste betont den Oberkörper und verkürzt die Beine – natürlich nur optisch. Ein kurzes Modell hat den gegenteiligen Effekt.

    Tipp 3: Richtig kombinieren

    Bei der Anzugweste ist klar, was man drunter trägt: ein Hemd, das den formellen Charakter des Outfits betont. Was aber sieht zur Solo-Herrenweste gut aus? Zum Beispiel ein Baumwollhemd mit Button Down- oder Stehkragen. Welches Hemd Sie wählen, hängt auch davon ab, ob die Weste gemustert ist oder nicht. Ist sie dezent strukturiert, ist ein ebensolches oder unifarbenes Hemd die optimale Wahl. Eine farblich passende Chino oder eine gut geschnittene Jeans machen den legeren Look perfekt.

    Highstretch-Cordweste mit Extraglatt-Stehkragenhemd Oxfordkaro Rot/Blau

    Tipp 4: Bitte nicht zuknöpfen!

    Was als Stil-Etikette für das Sakko gilt, ist auch für die Anzugweste gültig: Lassen Sie den untersten Knopf offen. Warum Sie das machen sollten? Einfache Antwort: weil es ein ungeschriebenes modisches Gesetz ist. Schuld daran ist Eduard VII., britischer König von 1901 bis 1910. Der Mann war recht füllig, deshalb ließ er den unteren Sakkoknopf immer geöffnet. Aus Respekt tat es ihm das gesamte Empire nach. Und bis heute die gesamte Modewelt.

    Tipp 5: Eine Frage des Typs

    Auch wenn dieser Tipp der letzte in unserer Liste ist – es ist sicher der wichtigste: Ihre Weste sollte zu Ihrem Typ passen. Überlegen Sie, wozu Sie die Weste tragen möchten. Generell in der Freizeit und deshalb häufiger? Oder zu besonderen Anlässen und deshalb eher seltener? Von der Beantwortung dieser Fragen lässt sich ableiten, ob Sie die Anzugweste eher als modisches Statement verstehen oder als festen Bestandteil Ihrer Alltagsgarderobe. Gleichgültig wie Ihre Entscheidung ausfällt: In unserem Sortiment steht Ihnen eine Vielzahl an Westen – übrigens auch als Outdoor-Variante – zur Auswahl.

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