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    Jeans: früher bretthart, heute tiefenentspannt

    Als rebellisches Kleidungsstück eroberte die Jeans dann Hollywood. Leinwandgrößen wie John Wayne, Marlon Brando oder James Dean gaben der Blauen den coolen Look. Trotzdem: bequem war anders.

    Eine neue Jeans war auch in den 1970er-Jahren noch kein Spaß. Der Denim – damals noch nicht vorgewaschen – war bretthart, sollte aber schön eng anliegen: je knackiger, desto besser. Deshalb setzte man sich mit angezogener  Jeans in die volle Badewanne und ließ die Hose anschließend am Körper trocknen. Feucht, ungemütlich, und an der Wanne, die jetzt in zartem Indigo erstrahlte, konnte man noch wochenlang schrubben …

    Mittlerweile ist das Verhältnis zur Jeans deutlich relaxter. Dank aufwendigen Vorwäschen, Elasthan-Beimischungen und ausgefeilten Passformen sitzen Jeans schon vom ersten Anziehen an wie eine zweite Haut. Manche sind sogar so bequem, wie ein Jogginghose. Für den eingetragenen Look mit Sitzfalten (Buffies) und typischen, hellen Stellen, muss man auch nicht mehr selber sorgen. Jeans werden in der Maschine mit Steinen gequält, sandgestrahlt oder anderen mechanischen Beanspruchungen unterzogen. Man kauft den authentischen Look direkt mit.

    Jeans-Hosen
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