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    Mann trägt kurz

    »Summertime and the living is easy«; im Sommer fühlt sich das Leben leicht an. Vor allem in kürzeren Hosen.

    Die Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald beschreibt in ihrem Song Summertime das ultimative Lebensgefühl des Sommers: die Leichtigkeit warmer Tage. Die zeigt sich nicht nur in unserem Gemüt, sondern auch in der Wahl unserer Kleidung. Frauen tragen nach Lust und Laune luftige Kleider und Röcke; Männer greifen zu Hosen, die leger sitzen oder kürzer sind. Bermudas sind das sicherste Zeichen dafür, dass der Sommer endlich da ist.

    Wie die Bermudas zu ihrem Namen kam

    Die Bermudahose, auch Shorts genannt, hat eine knieumspielende Länge. Meist ist sie gerade geschnitten und aus einem atmungsaktiven Baumwollgemisch. Warum die Bermudas den Namen der subtropischen Inselgruppe trägt, ist eine interessante Geschichte. Seit dem 17. Jahrhundert sind die Bermudas, zu der insgesamt 360 Koralleninseln zählen, britische Kronkolonie. Der Legende nach soll ein Abgesandter der englischen Königin bei einer Inspektionsreise so ins Schwitzen gekommen sein, dass er seine schwere Stoffhose kurzerhand abschnitt.

    Ursprünglich entdeckte aber ein Spanier die Inselgruppe: 1503 segelte Juan de Bermúdez an den Bermudas vorbei. Wegen der gefährlichen Riffe ging er nicht an Land. Das taten knapp 100 Jahre später die Engländer, allerdings eher unfreiwillig. Denn die Riffe wurden ihnen zum Verhängnis und sie erlitten Schiffbruch. Die Crew rettete sich auf die Insel und siedelte sich dort an.

    Spezialist für Abenteurer: Die Cargo Bermudas von Klepper ist aus leichtem Gewebe und mit einem ausgeklügelten 9-Taschensystem ausgestattet. Ideal für ausgiebige Touren durch die Natur.

    Das raten Stilexperten

    So schön und funktionell Bermudas im Sommer auch sind – Stilexperten sind sich darüber einig, dass Mann sie ausschließlich in der Freizeit tragen soll und auf keinen Fall beim Job. Warum? Eine mögliche Antwort gibt der Test, den hessische Polizeibeamte vor einigen Jahren durchgeführt haben: Die Beamten trugen im Dienst zeitweise Shorts. Ihr neuer Kleidungsstil brachte ihnen in der Bevölkerung zwar Sympathie ein, allerdings wurden sie nicht ernst genommen. Autorität in kurzen Hosen? Das scheint weder bei Beamten noch bei Managern zu funktionieren.

    Generell sollten Sie beim Tragen von Bermudas darauf achten, dass sie kurz über dem Knie enden – also weder zu lang noch zu kurz sind. Wer eine karierte Variante wählt, sollte bei der Oberbekleidung auf Schlichtheit achten. Ein farblich passendes Poloshirt betont den sportlichen Charakter des Outfits; ein weißes Hemd und dunkelblaues Sakko unterstreichen einen eleganten Stil. Tragen Sie dazu leichte Slipper oder Loafer. Die sind gemütlich und wirken am Fuß schmaler als beispielsweise Sneaker.

    Keine Stilfrage: Unsere Bermuda „Globetrotter“ ist klassisch geschnitten und dank des exklusiven Twill-Gewebes besonders bequem. Das Beste: Aus 10 Varianten können Sie Ihre Lieblingsfarbe wählen.

    Eine gewisse Extralänge

    Wem Shorts zu kurz sind oder wer sich in ihnen nicht so richtig angezogen fühlt, der muss unter der sommerlichen Hitze trotzdem nicht leiden. 7/8-Hosen bieten eine tolle Alternative. Im Englischen auch „cropped pants“ genannt, enden sie ungefähr auf Wadenmitte und sorgen damit für ein luftig-leichtes Tragegefühl.

    Wenn man so will, erinnert die 7/8-Hose ein wenig an die traditionelle Knickerbocker – mit dem Unterschied, dass der Bündchenabschluss nicht fest am Bein sitzt. Ähnlich wie beim Namen „Bermudas“ ist auch die Herkunft der Bezeichnung „Knickerbocker“ spannend und einen näheren Blick wert. 1809 widmete der New Yorker Schriftsteller Washington Irving in seinem Roman „A History of New York“ ein Kapitel den holländischen Einwanderern. Darin beschrieb er unter anderem die charakteristischen Pumphosen der Holländer. Irving verfasste seinen Roman jedoch nicht unter seinem wahren Namen. Er benutzte das Pseudonym „Dietrich Knickerbocker“ – warum er das tat, darüber gibt es leider keine Auskunft. Als Ende des 19. Jahrhunderts Kniebundhosen zum Radfahren und Wandern in Mode kamen, wurden sie einfach „Knickerbocker“ genannt.

    Auch wenn die Bezeichnung „7/8-Hose“ im Vergleich zu „Bermudas“ und „Knickerbocker“ eher nüchtern wirkt und keine spannende Geschichte hat – alle drei Hosentypen vereint eine Qualität: Sie lassen uns die Leichtigkeit des Sommers besonders genießen.

    Sommerliches Leichtgewicht: Jeans im Sommer? Kein Problem! Der Gewebemix unserer „Ultralight 7/8-Jeans“ trägt sich besonders luftig und leicht.
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